Archiv für Juni, 2010

Suchmaschinenoptimierung fĂĽr Bilder

Spätestens seit Bestehen der Universal Search reicht es nicht mehr, bloß auf Platz 1 zu ranken. SEO ist viel mehr als das! Ich will nicht bloß auf den ersten Platz, ich will mit meiner Website in den ganzen SERPs vertreten sein (oragnic, SEA, social und in der Blended Search).

Ein Teil davon sind Bilder und Fotos. Jedem, der diese auf seiner Website hat und möchte, dass sie gut im Index ranken, möchte ich 10 Tipps geben, die meiner Erfahrung und Tests nach gut funktionieren:

1. Das Bild sollte einen vernünftigen Dateinamen haben, der mind. das Keyword enthält. Bezüglich der Dateiendung habe ich bisher keinen Unterschied gemerkt, ob jpg besser rankt als png oder gif. Ich bevorzuge jpg.

2. Wenn der Dateiname aus mehreren Wörtern besteht, funktionieren Bindestriche meiner Erfahrung nach gut, wie z. B. seo-fuer-bilder.jpg Aber auch alles zusammengeschrieben ohne Leerzeichen wird schnell indexiert. Bindestriche haben den Vorteil, dass der Dateiname für User komfortabler zu lesen ist. Es gibt noch die Variante, statt der Bindestriche Unterstriche zu nehmen oder alles ganz normal mit Leerzeichen zwischen den Wörtern zu schreiben. Meiner Erfahrung nach werden die Variationen mit Bindestrich und alles zusammen ohne Leerzeichen am schnellsten indexiert.

3. Auf jeden Fall einen Alternativtext und Bildtitel verwenden (img src=http://www.kathrinsiemokat.de/images/seo-fuer-bilder.jpg” alt=”hier kommt der Alternativtext sein” title=”hier kommt der Titel des Bildes rein, dieser kann problemlos aus vielen Zeichen bestehen”).

4. Bild und Content sollten zusammenpassen. Eine Website, die ein Bild mit einem iPhone enthält, der Text darum aber von Möbeln handelt, macht weder für die Bots noch für die User Sinn und wirkt sich negativ auf das Ranking des Bildes in der Bildersuche und im organischen Index aus. Das Bild sollte zudem in dem Text oder in der Nähe sein und möglichst sofort sichtbar sein ohne dass der User vorher scrollen muss.

5. Der Bilderordner sollte einen entsprechenden Namen wie “bilder” oder “images” haben und möglichst vorn im Rootverzeichnis liegen (www.kathrinsiemokat.de/images/testbild.jpg). Bilder, die ähnlich sind, können aber z. B. auch in einem gemeinsamen Ordner  liegen, wie z. B. Urlaubsbilder aus Thailand (www.kathrinsiemokat.de/images/thailand/testbild2.jpg).

6. Das Bild sollte eine gute Auflösung und Größe haben, damit dies gut wahrgenommen werden kann

7. Breite/Weite und Höhe angeben (width=”300px” heigth=”300px”)

8. Wenn das Bild intern auf der Website zwischen einzelnen Unterseiten verlinkt wird, sollte der Ankertext den Namen des Bildes enthalten und nicht das Wort “hier” oder ähnliches, sondern z. B. “Fotos aus Thailand” wenn auf eine Seite verlinkt wird, welche diese enthält.

9. Das Bild in die xml-Sitemap packen. Ist nicht zwigend notwendig, aber auch nicht schlecht – Google hat das ganz gern. Das kann z. B so ausschauen (blau = auf jeden Fall angeben, orange= optionale Angabe):

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>  <urlset xmlns="http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9"         xmlns:image="http://www.google.com/schemas/sitemap-image/1.1">  <url>    <loc>http://www.kathrinsiemokat.de/dieseitemitdembild.html</loc>    <image:image>      <image:loc>http://www.kathrinsiemokat.de/images/testbild.jpg</image:loc>      <image:caption>hier die Beschriftung des Bildes</image:caption>      <image:geo_location>Hannover, Deutschland</image:geo_location>      <image:title>Titel des Bildes</image:title>      <image:license>Hier kommt die URL zur Lizenz des Bildes hin</image:license>    </image:image>  </url> </urlset>

10. Die Sitemap in den Webmastertools hochladen. Bei Google dauert’s max. 5 Tage bis die Bilder im Index sind, bei anderen Suchmaschinen noch länger (z. B. bei Bing).

Jetzt steht euch nichts mehr im Weg. Viel SpaĂź mit dem Bilder-SEO :-)


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Wordpress 3.0 ist da

Gestern morgen hatte ich mich noch gefragt, “wann kommt dieses komische Wordpress 3.0 endlich?” :-) Es hat lange gedauert und jetzt ist es da. Im Gegensatz zu den bisherigen Releases ist dieses nach langer Zeit wieder ein groĂźer Sprung.

Über 200 Entwickler haben 6 Monate lang daran gearbeitet, das mögliche Erscheinungsdatum wurde immer wieder nach hinten verschoben. Den aktuellen Projektstatus konnte man unter wpdevel.wordpress.com verfolgen und Betatester den Entwicklern dort ein Feedback geben.

Die neue Version soll viele Verbesserungen, Weiterentwicklungen und neue Funktionen bieten. Zum Beispiel Weiterlesen »


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Google TV – Was ist das genau?

Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O im schönen San Francisco stellte Google gemeinsam mit Intel, Sony und Logitech und das neue Projekt „Google TV“ vor. Das Ziel dieses Projektes ist schlichtweg, Internet und TV miteinander zu verbinden:

Und wie funktioniert’s?

Google TV basiert auf dem Betriebssystem Android und dem Browser Google Chrome, dadurch sollen User über ihr TV-Gerät auf Inhalte aus dem Internet, egal ob statisch oder Flash, zugreifen können.

Das Fernsehprogramm und Webinhalte sind dann in Googles Suchfunktion integriert, sogar Apps aus dem Android Market, Videoinhalte, z. B. aus YouTube, und bezahlte Streams von Amazon oder anderen sollen in hoher Qualität auf den TV-Bildschirm gebracht werden.

Laufen wir das ganze über so genannte Smart-TV-Boxen, die man an alle Fernsehgeräte oder Geräte mit HDMI-Schnittstelle anschließen kann. Hardwaregeräte wie eine Tastatur oder ein Handy mit Android können über WLAN mit der Google-TV-Box verbunden werden. In der Box ist ein Intel Atom-Prozessor CE4100 integriert, welcher Internetkompatibilität, hochwertige Grafiken, HD-Video-und Audio-Unterstützung umsetzen kann. Die Boxen werden von Sony und Logitech angeboten.

Starten wird das ganze wieder erst mal nur in den USA ĂĽber Satellitenempfang.


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Neues kostenloses Analysetool fĂĽr den Konsumbereich

IAB Europe und Google haben ein neues Research-Tool namens „Consumer Commerce Barometer“ (CCB) auf den Markt gebracht. Mit diesem kostenlosen Tool kann man Auswertungen im Bereich Konsumverhalten machen. Die Daten daraus bestehen aus 27 Ländern und 36 Produktkategorien und stammen von TNS Infratest, sie sollen 1x jährlich aktualisiert werden. Es bietet darüber hinaus diverse Filtermöglichkeiten wie Land, Onlinesegment (Retail, Travel, Finance,…) Geschlecht, verschiedene Altersgruppen, Häufigkeit der Internetnutzung usw.

Mit dem CC-Barometer kann man u. a. auswerten, wie viele User sich online ĂĽber ein Produkt informiert und es sich dann doch offline im Laden gekauft haben (auch genannt ROPO = Research online, Purchase offline). Dieses Ergebnis kann man dann noch mit verschiedenen Filtern weiter eingrenzen, z. B. wie ich es hier gemacht hab auf Land, Geschlecht und Altersgruppe:

consumer commerce barometerBild zum vergrößern anklicken

Es ist ein gutes Tool mit dem man sich schnell einen Ăśberblick verschaffen kann, wie wie sich die Verbraucher im Internet informieren und sich ihre Kaufabsichten entwickeln.


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