Deutsche kaufen gern online

Online shoppen wird immer beliebter. Lt. einer Studie von Bitkom haben letztes Jahr 41 % der Deutschen Waren oder Dienstleistungen im Internet bestellt; 2006 waren es noch 38 %. Innerhalb der 27 EU-Staaten belegt Deutschland den 4. Platz. An erster Stelle steht UK mit 44 %, gefolgt von D├Ąnemark und Niederlande mit je 43 %. Wie ist das zu erkl├Ąren?

Online-Shopping bietet einige Vorteile, z. B.:

  • Preistransparenz
  • unkompliziertes Bestellen und Liefern
  • umweltschonend und
  • normalerweise problemlos umtauschbar
  • Ein weiterer wichtiger Punkt ist ein einheitlicher Rechtsrahmen, damit Online-H├Ąndler ihre Kunden ├╝ber das Widerrufsrecht informieren k├Ânnen. Die gesetzlichen Vorschriften dazu sind im deutschen Recht ziemlich komplex. Deshalb hat das Bundesjustizministerium einen Entwurf vorgestellt, der einen veralteten Mustertext aus dem Jahr 2002 sehr bald ersetzen soll.

    twitter dient ├╝berwiegend als Informationskanal

    Wenn man der Agentur TRND Glauben schenken darf, dient twitter f├╝r die Mehrheit der User ├╝berwiegend als Informationsmedium.

    TRND hat mit der Zeitschrift Horizont auf der Communityseite Trndometr eine Umfrage zum Thema twittern durchgef├╝hrt mit der Frage: “Was ist dir beim Twittern am wichtigsten?”. Das Ergebnis:

    40 % Informationen erhalten/weitergeben
    21 % Unterhaltung
    19 % Kontakte pflegen
    8 % Crowdsourcing
    7 % Eigenvermarktung
    5 % Voyerismus

    Fazit: Knapp die H├Ąlfte der User nutzt twitter als Informationsmedium und 1/5 zur Unterhaltung und Kontaktpflege.

    Wie ist das zu erkl├Ąren? Ich denke, aufgrund der schnellen und unkomplizierten Verarbeitung bieten Tweets den Usern einen Mehrwert, der bei E-mails, SMS und ├Ąhnlichen Diensten derzeit einfach nicht gegeben ist.

    Zahl der Online-Nachrichtenleser steigt um 33 %

    Lt. Bitkom haben frei zug├Ąngliche Nachrichtenportale im 1. Quartal 2008 einen Zuwachs von 33 % verzeichnen k├Ânnen. Die Top 20 dieser Portale wurden von Januar bis April 1,2 Mrd. mal besucht, im 1. Quartal 2007 waren es “nur” 896 Mio. Newsportale haben sich also mittlerweile fest im Web etabliert.

    Woher kommt dieser Boom? Ein Grund daf├╝r k├Ânnte die Aktualit├Ąt sein, das so genannte “Online first”-Prinzip, durch das wichtige Meldungen von den entsprechenden Zeitungen sofort online gestellt werden. So ist der Leser immer auf dem neusten Stand. Hinzu kommt, dass die Nachrichtenportale im Gegensatz zur Tageszeitung kostenlos verf├╝gbar sind (die Portale finanzieren sich ├╝berwiegend ├╝ber Werbung).

    Zu den meist gelesenen Themen geh├Âren das aktuelle Tagesgeschehen, Wirtschaft, Regionales, Sport und Computer.

    Social Media Marketing richtig machen

    Social Media Marketing, Social Media Optimization, Foren, Blogs, Communities, Netzwerke, Web 2.0, Web 3.0 – was gibt es nicht alles f├╝r Tools, um Online Marketing zu betreiben.

    Aber was bedeutet Social Media Marketing genau? Ist es der Eintrag in einem Blog, das Versenden von Pressemitteilungen, das Schreiben eines twitters oder der Dialog in Netzwerken?

    Genau das! Und noch viel mehr. Seit Monaten zerbrechen sich die Leute den Kopf, um Marketing im Social Media-Bereich zu definieren. Jeder will es machen, aber keiner wei├č wirklich so genau, was das eigentlich ist. Was bedeutet es, Social Media Marketing zu betreiben, was muss ich daf├╝r wissen, wie gehe ich es richtig an? Um diese Fragen zu beantworten m├Âchte ich erstmal an den Anfang zur├╝ckgehen und schauen, woher Social Media ├╝berhaupt kommt und was es beinhaltet.
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    Cross Media – Die Mischung macht┬┤s

    Einer Yahoo! Case Study zufolge ist die Kombination von Display und Search Marketing am erfolgreichsten.

    Online-Kampagnen, die sowohl Display-Werbung als auch Suchmaschinen-Marketing beinhalten, erzielen die beste Wirkung. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie “Yahoo! Close the Loop – Online-Werbesynergien” von Yahoo! Deutschland, der Online Media-Agentur Plan.Net und dem Marktforschungsinstitut comScore.

    Am Beispiel der Online-Kampagne eines f├╝hrenden Finanzdienstleisters wurden Synergie-Effekte und Wirkung untersucht. Bereits der Einsatz einer Display-Kampagne brachte lt. Case Study einen Anstieg der Reichweite von ├╝ber 200 %. Durch den Display-Kontakt suchten die Probanten 350 % h├Ąufiger nach den Suchbegriffen als die Personen ohne Display-Kontakt. Der Studie nach setzt sich dieser Effekt sogar auch bei den Page Impressions und der Conversion Rate fort.

    Noch gr├Â├čere Effekte erzielte im Rahmen der Studie der Mix aus Display und Search Marketing.

    twitter wird immer beliebter

    Der US Microblogging-Dienst twitter bekommt seit dem Relaunch im M├Ąrz 2006 immer mehr Aufmerksamkeit in der ├ľffentlichkeit.

    Mittlerweile haben auch Firmen das Netzwerk als Marketingkanal f├╝r sich entdeckt. twitter bietet verschiedene M├Âglichkeiten, Marketing zu betreiben. Sei es, um Beziehungen zu m├Âglichen Kunden auf zu bauen, Pressemitteilungen zu verschicken, einen Einblick in den Alltag eines Unternehmens zu liefern, Events zu promoten, ├╝ber spezielle Angebote oder Aktionen zu informieren oder Traffic auf die eigene Website zu generieren. Dennoch sollte vorher genau ├╝berlegt werden, welche Nachricht man ins Internet stellt. Denn alle Nachrichten werden in einem Zeitstrahl dargestellt.

    Weckt die Nachricht Interesse, kann der Leser diese sogar abonnieren. Die goldene Regel ist hier: Transparenz. Die User wollen wissen, wer da twittert, nur so k├Ânnen sie Vertrauen gewinnen.

    In den USA twittern bereits viele gro├če Firmen wie Amazon oder woot.com, in Deutschland beispielsweise die Welt Kompakt, um Kundenbeziehungen zu pflegen und sie ├╝ber Neuigkeiten zu informieren.

    Hier ein paar gute Gr├╝nde, warum sich twittern lohnen kann:

  • ├╝ber twitter kann man mit wenig Aufwand Kundenbeziehungen pflegen und diese schnell erreichen
  • ein weitere M├Âglichkeit f├╝r Social Bookmarking mit nur 140 Zeichen
  • durch twitter auf Blogeintr├Ąge verweisen und Linkbaiting betreiben
  • twitter-Channels k├Ânnen per RSS oder SMS abonniert werden und so als eine Art Newsletter verwendet werden
  • Kommunikation mit der eigenen Community
  • Promotion von Kampagnen oder Personen
  • Nat├╝rlich passt twitter nicht zu jedem Unternehmen. Aber Firmen sollten sich wenigstens ihren eigenen Namen dort sichern, denn die ersten Versteigerungen haben schon begonnen.