Artikel getagged mit universal search

SEO und die personalisierte Suche

Ich mache mir schon lange Gedanken ĂĽber die kommenden Veränderungen im SEO. Ein fĂĽr mich immer wichtiger werdendes Thema sind die stärker werdenden personalisierten Suchergebnisse. Was fĂĽr Google bisher immer etwas schwierig war, war die Anzahl von “normalen” Internet- Usern, die ein Googlekonto haben. Viele nutzen dies eher geschäftlich fĂĽr Ihre Website, AdWords oder, wenn privat, fĂĽr Gmail. Das waren im Verhältnis aber nicht so viele, die Zahl der Normalkonten war bisher eher gering und erlaubte Google nicht, das Suchverhalten der User richtig breit und konkret zu analysieren und auszuwerten. Klar ging das bisher mit anonymen Cookies, die Google erlauben eine Art Profil zu erstellen und auf Grundlage dessen erste personalisierte Ergebnisse anzuzeigen. Doch das war eher oberflächlich und es fehlten auch die wichtigen Signale aus dem Social Media-Umfeld, aber es war auch der Beginn einer ersten personalisierten Suche.
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Preisvergleiche und Google Shopping

Ich behaupte, dass es Preisvergleiche in den nächsten Jahren schwer haben werden ihre aktuellen, guten Platzierungen bei Google zu halten. Warum? Weil es zum einen mittlerweile sehr viele Vergleichsseiten gibt, zum anderen alle irgendwie gleich sind und weil Google immer mehr eigene Shoppingangebote in den Suchergebnissen ausliefern wird.

Als das Web 2.0 mit seinem User Generated Content (UGC) kam, war das alles noch neu für uns und gern gesehen. Mittlerweile gibt es so viel davon, jeder schreibt irgendwas und teilweise weiß man gar nicht wer dahinter steckt – User oder der Anbieter selbst -, dass es in meinen Augen schon eine Überflutung dieser Angebote und Rezensionen ist.

Bevor die Preisvergleiche so gerankt haben wie es jetzt der Fall ist, hatte Google unglaublich viele ebay-Seiten bzw. Seiten von eBay-Verkäufern ausgeliefert. Das hörte auf, als die Preisvergleiche am Start waren und dazu UGC lieferten. Das hatte den Vergleichern einen unglaublichen Schub verschafft und es machte auch echt Spaß über diese Seiten zu surfen. Dennoch denke ich, dass sie es in den nächsten Jahren allein schon wegen Google Shopping und dem starken Wettbewerb schwer haben werden.

Ich finde gute Preisvergleichsseiten super, keine Frage! Und ich ziehe meinen Hut vor denen, die damit ein richtig tolles Business aufgebaut haben. Aber ich glaube, dass es trotzdem ein harter Wettbewerb wird, wenn sich diese nur auf ihr aktuelles Ranking verlassen und sich in Zukunft nicht als Marke bei den Usern einbrennen und nicht auf die Universal Search optimieren.

Es gibt Vergleicher, die kennt man einfach, deren Namen hat man im Kopf. Auf die geht man primär direkt und nicht über Google bzw. klickt eher auf sie auch wenn sie statt auf 1 auf 4 ranken weil man sie kennt und darauf vertraut. Aber all die anderen, deren Namen man nicht im Kopf hat und auf diese man zufällig rein über Google kommt, werden sich etwas einfallen lassen müssen. Google wird mit seinem eigenen Shoppingangebot auf jeden Fall noch mehr Gas geben. Deshalb sagt Google ja auch immer öfter wie wichtig es für Anbieter ist, die Produktdaten ihrer Online-Shops in Google Base hochzuladen. Ich kann das jedem Shopbetreiber nur empfehlen. Wer hier nicht mitzieht, wird die Auswirkungen dann spüren.

Vielleicht liegt ich auch komplett daneben, wir werden sehen.


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Suchmaschinenoptimierung fĂĽr Bilder

Spätestens seit Bestehen der Universal Search reicht es nicht mehr, bloß auf Platz 1 zu ranken. SEO ist viel mehr als das! Ich will nicht bloß auf den ersten Platz, ich will mit meiner Website in den ganzen SERPs vertreten sein (oragnic, SEA, social und in der Blended Search).

Ein Teil davon sind Bilder und Fotos. Jedem, der diese auf seiner Website hat und möchte, dass sie gut im Index ranken, möchte ich 10 Tipps geben, die meiner Erfahrung und Tests nach gut funktionieren:

1. Das Bild sollte einen vernünftigen Dateinamen haben, der mind. das Keyword enthält. Bezüglich der Dateiendung habe ich bisher keinen Unterschied gemerkt, ob jpg besser rankt als png oder gif. Ich bevorzuge jpg.

2. Wenn der Dateiname aus mehreren Wörtern besteht, funktionieren Bindestriche meiner Erfahrung nach gut, wie z. B. seo-fuer-bilder.jpg Aber auch alles zusammengeschrieben ohne Leerzeichen wird schnell indexiert. Bindestriche haben den Vorteil, dass der Dateiname für User komfortabler zu lesen ist. Es gibt noch die Variante, statt der Bindestriche Unterstriche zu nehmen oder alles ganz normal mit Leerzeichen zwischen den Wörtern zu schreiben. Meiner Erfahrung nach werden die Variationen mit Bindestrich und alles zusammen ohne Leerzeichen am schnellsten indexiert.

3. Auf jeden Fall einen Alternativtext und Bildtitel verwenden (img src=http://www.kathrinsiemokat.de/images/seo-fuer-bilder.jpg” alt=”hier kommt der Alternativtext sein” title=”hier kommt der Titel des Bildes rein, dieser kann problemlos aus vielen Zeichen bestehen”).

4. Bild und Content sollten zusammenpassen. Eine Website, die ein Bild mit einem iPhone enthält, der Text darum aber von Möbeln handelt, macht weder für die Bots noch für die User Sinn und wirkt sich negativ auf das Ranking des Bildes in der Bildersuche und im organischen Index aus. Das Bild sollte zudem in dem Text oder in der Nähe sein und möglichst sofort sichtbar sein ohne dass der User vorher scrollen muss.

5. Der Bilderordner sollte einen entsprechenden Namen wie “bilder” oder “images” haben und möglichst vorn im Rootverzeichnis liegen (www.kathrinsiemokat.de/images/testbild.jpg). Bilder, die ähnlich sind, können aber z. B. auch in einem gemeinsamen Ordner  liegen, wie z. B. Urlaubsbilder aus Thailand (www.kathrinsiemokat.de/images/thailand/testbild2.jpg).

6. Das Bild sollte eine gute Auflösung und Größe haben, damit dies gut wahrgenommen werden kann

7. Breite/Weite und Höhe angeben (width=”300px” heigth=”300px”)

8. Wenn das Bild intern auf der Website zwischen einzelnen Unterseiten verlinkt wird, sollte der Ankertext den Namen des Bildes enthalten und nicht das Wort “hier” oder ähnliches, sondern z. B. “Fotos aus Thailand” wenn auf eine Seite verlinkt wird, welche diese enthält.

9. Das Bild in die xml-Sitemap packen. Ist nicht zwigend notwendig, aber auch nicht schlecht – Google hat das ganz gern. Das kann z. B so ausschauen (blau = auf jeden Fall angeben, orange= optionale Angabe):

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>  <urlset xmlns="http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9"         xmlns:image="http://www.google.com/schemas/sitemap-image/1.1">  <url>    <loc>http://www.kathrinsiemokat.de/dieseitemitdembild.html</loc>    <image:image>      <image:loc>http://www.kathrinsiemokat.de/images/testbild.jpg</image:loc>      <image:caption>hier die Beschriftung des Bildes</image:caption>      <image:geo_location>Hannover, Deutschland</image:geo_location>      <image:title>Titel des Bildes</image:title>      <image:license>Hier kommt die URL zur Lizenz des Bildes hin</image:license>    </image:image>  </url> </urlset>

10. Die Sitemap in den Webmastertools hochladen. Bei Google dauert’s max. 5 Tage bis die Bilder im Index sind, bei anderen Suchmaschinen noch länger (z. B. bei Bing).

Jetzt steht euch nichts mehr im Weg. Viel SpaĂź mit dem Bilder-SEO :-)


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Eyetrackingstudie zu der neuen Google-Oberfläche

Seit diesem Monat ist das neue Design von Google bei uns live und als SEO frag ich mich natĂĽrlich, wie z. B. die neue Sidebar links auf den User wirkt und inwiewiet die neue 3-Spalten-Darstellung die Wahrnehmung der organischen Ergebnisse, also der mittleren Spalte, beeinflusst. Weiterlesen »


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